Sobald der Winter vorbei ist und die Temperaturen dauerhaft steigen, ist der perfekte Moment für den Frühjahrscheck fürs Auto. Die kalte Jahreszeit hinterlässt oft unbemerkt Spuren am Fahrzeug, die rechtzeitig behoben werden sollten, um Folgeschäden im Frühling und Sommer zu vermeiden.
Kälte, Frost und aggressives Streusalz setzen einem Auto über die Wintermonate stark zu. Der saisonale Check-up zielt genau auf die typischen Schwachstellen ab:
- Belastung der Autobatterie: Dauerfrost ist der größte Feind der Starterbatterie. Ein Check im Frühling zeigt, ob der Stromspeicher die kalten Monate unbeschadet überstanden hat oder schlappmacht.
- Verschlissene Wischerblätter: Das Einschalten der Scheibenwischer bei angefrorener Windschutzscheibe beschädigt die empfindlichen Gummilippen. Die Folge sind Schlieren und schlechte Sicht bei Frühlingsregen.
- Druckverlust in den Reifen: Durch die extremen Temperaturunterschiede im Winter sinkt der Reifenluftdruck oft unbemerkt, was den Kraftstoffverbrauch erhöht und den Reifenverschleiß beschleunigt.
- Frostschäden & Undichtigkeiten: Gefrierendes Wasser in Leitungen oder Schläuchen kann feine Risse verursachen, die im Frühjahr zu gefährlichen Flüssigkeitsverlusten (z. B. bei der Kühlung) führen.
- Salzrückstände und Korrosion: Streusalz und Feuchtigkeit setzen sich am Unterboden und in Radkästen fest. Werden diese Salzdecken nicht gründlich entfernt und kleine Roststellen direkt behandelt, frisst sich die Korrosion schnell tief ins Blech.
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